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… bis daß der Tod euch scheidet.

Ehebruch – ein nicht ganz jugendfreies Kapitel Operngeschichte

Dieser Beitrag ist entstanden als Sendemanuskript
für den Deutschlandfunk, Köln

Musik-Nr.: 01
Komponist: Richard Wagner
Werk-Titel: Tristan und Isolde
Auswahl: Vorspiel (Beginn) <CD 1, Track 1.> __:__
Interpreten: Orchester der Bayreuther Festspiele 1966
Ltg.: Karl Böhm
Label: DGG (LC 0173)
419 889-2
<CD 1, Track 1.> Gesamt-Zeit: __:__
Archiv-Nummer: ____
Technik: Gedicht-Text mit Musik unterlegen nach 1:53 (Part. S. 8, Takt 9 – Anfang Cello-Kantilene).
Musik ausblenden: kurz vor Gedicht-Ende.

Hochbeglückt,
schmerzentrückt,
frei und rein,
auf ewig Dein –
was sie sich klagten
und versagten,
Tristan und Isolde,
in keuscher Töne Holde,
ihr Weinen und ihr Küssen
leg' ich zu Deinen Füßen,
daß sie den Engel loben,
der mich so hoch erhoben.

Mit diesen sinnigen Versen überreichte Richard Wagner am Silvesterabend 1857 seiner Geliebten Mathilde Wesendonck die Kompositions-Skizze zum ersten Akt des Tristan. – Obwohl: von Mathilde Wesendonck als der Geliebten Wagners zu sprechen, ist doch zu profan (auch wenn es der Wahrheit wohl am nächsten kommt). Nein! Mit der Frau des Zürcher Kaufmanns Otto Wesendonck verband den großen Meister mehr als eine gewöhnliche ehebrecherische Liebschaft, wie sie in jedem Groschenroman vorkommt. Mathilde war Richards Muse. Oder, um es mit Wagners eigenen Worten zu schildern:

Als ich den Tristan vollendete und Dir den letzten Akt brachte, geleitetest Du mich nach dem Stuhl vor dem Sofa und umarmtest mich. An diesem Tage, zu dieser Stunde wurde ich neu geboren. Du weißt, wie ich jenen wundervollen Augenblick genoß: nicht aufbrausend, stürmisch, berauscht, sondern feierlich, tief durchdrungen, mild durchwärmt. Ein holdes Weib, schüchtern und zagend, warf mutig sich mitten in das Meer der Schmerzen und Leiden, um mir diesen herrlichen Augenblick zu schaffen, mir zu sagen: "Ich liebe Dich!" So weihtest Du Dich dem Tode, um mir Leben zu geben. So empfing ich Dein Leben, um mit Dir zu leiden, mit Dir zu sterben.

Während Wagner im Hause Wesendonck in den Armen seiner holden Mathilde liebte und litt, grämte sich zu Hause seine Ehefrau Minna, die längst wußte, von welcher Muse sich ihr Göttergatte küssen ließ. – Aber dringen wir nicht zu sehr in das Privatleben der Familien Wagner und Wesendonck ein. Hören Sie nun einen Auschnitt aus der Liebesnacht von Tristan und Isolde mit Wolfgang Windgassen und Birgit Nilsson. Das Orchester der Bayreuther Festspiele von 1966 wird geleitet von Karl Böhm.

Musik-Nr.: 02 – Alternative 1
Komponist: Richard Wagner
Werk-Titel: Tristan und Isolde
Auswahl: 2. Aufzug, 2. Auftritt (Part 347,3 – 374,3)
von: "0 sink hernieder, Nacht der Liebe"
bis: "Bald entweicht die Nacht"
<CD 2, Track 4.5.6.> 11:37
Interpreten: Wolfgang Windgassen (Tristan);
Birgit Nilsson (Isolde);
Orchester der Bayreuther Festspiele 1966
Ltg.: Karl Böhm
Label: DGG (LC 0173)
419 889-2
<CD 2, Track 4.5.6.> Gesamt-Zeit: 11:37
Archiv-Nummer: ____
Technik: Musik ein- und ausblenden.
 
Musik-Nr.: 02 – Alternative 2
Komponist: Richard Wagner
Werk-Titel: Tristan und Isolde
Auswahl: 2. Aufzug, 2. Auftritt (Part. 361,6 – 383,4)
von: "Einsam wachend in der Nacht"
bis: "... stürbe dann Tristan seiner Liebe!"
<CD 2, Track 5.6.> 6:40
Interpreten: Wolfgang Windgassen (Tristan);
Birgit Nilsson (Isolde);
Orchester der Bayreuther Festspiele 1966
Ltg.: Karl Böhm
Label: DGG (LC 0173)
419 889-2
<CD 2, Track 5.6.> Gesamt-Zeit: 6:40
Archiv-Nummer: ____
Technik: Musik mit Beginn <CD 2, Track 4.> einblenden.
Musik ausblenden bei <CD 2, Track 6.> 4:08

Was hat Richard Wagner mit seinem Tristan bloß angerichtet! Nicht, daß es nicht schon früher Ehebrüche auf der Bühne gegeben hätte; aber ihm kommt der recht zweifelhafte Verdienst zu, daß er den Ehebruch ästhetisiert hat – und das nicht nur auf der Opernbühne. Die Affäre mit Mathilde Wesendonck war kein Einzelfall.

Aber Mathilde merkte wenigstens noch im letzten Augenblick, wie gefährlich das Feuer war, mit dem sie spielte. Bevor sie und ihr Mann zum Gespött der Zürcher Gesellschaft wurden, löste sie sich behutsam von Wagner und beschränkte sich fortan auf einen herzlichen, aber betont distanzierten Konversationston.

Einige Jahre zuvor hatte es in Bordeaux eine etwas peinlichere Geschichte gegeben. Damals wollte Wagner mit der 22jährigen Jessie Laussot nach Griechenland oder Kleinasien fliehen, um (wie er schreibt) "dem eitlen Treiben der Großstädte für immer zu entsagen". Aber unglücklicherweise war auch diese Herzensdame verheiratet, der Fluchtversuch wurde aufgedeckt, und Wagner konnte froh sein, daß er von dem gehÖrnten Ehemann nicht zum Duell herausgefordert wurde.

Man könnte noch erzählen über Cosima, geborene Liszt, verheiratete von Bülow, die wenige Tage nach ihrer Scheidung Frau Wagner (und damit Minnas Nachfolgerin) wurde, über die Schauspielerin Friederike Meyer oder über die gut aussehende junge Judith Gautier, die mit ihrem französischen Charme den alternden Komponisten zum Parsifal inspirierte. – Aber lassen wir das für heute.

Wagners Tristan hat Musikgeschichte gemacht. Nicht allein wegen des berühmten "Tristan-Akkordes" (den es nach den Gesetzen der klassischen Harmonielehre eigentlich gar nicht geben dürfte), sondern weil im Tristan die Leidenschaften und schicksalhaften Verstrickungen auf eine ganz neue, ungewohnte Art behandelt werden: Die äußere Handlung, die turbulenten, aktionsreichen Szenen sind auf ein Minimum reduziert; das eigentliche Drama spielt sich fast ausschließlich im Gespräch, im Monolog und in der begleitenden Musik ab.

Und dies war es auch, was den jungen Claude Debussy zum enthusiastischen Wagnerianer machte, nachdem er 1899 in Bayreuth den Tristan gehört hatte. Seine Oper Pelléas et Mélisande ist die französische Variante einer solchen Dreiecksbeziehung: sinnlicher, lasziver und dadurch auch menschlicher. Zwar sterben auch Pelléas und Mélisande, aber Debussy verzichtet auf all den penetranten germanischmythologischen Dunst aus Vasallentreue, Brautwerbung und Liebestrank. Vor allem beläßt er den beiden Liebenden ihre Privatsphäre. Weder der Zuschauer noch der eifersüchtige Ehemann erfahren, wie ehebrecherisch die Beziehung zwischen Pelléas und Mélisande nun wirklich war.

Musik-Nr.: 03
Komponist: Claude Debussy
Werk-Titel: Pelléas et Mélisande
Auswahl: 2. Akt, 1. Szene (Part. S. 70-92,3)
von: "Vous ne savez pas où je vous ai menée?"
bis: "La vérité, la vérité" (mit Anfang Flöten-Solo)
<CD 1, Track 8.9.> 6:52
Interpreten: Richard Stilwell (Pelléas)
Frederica von Stade (Mélisande);
Berliner Philharmoniker
Ltg.: Herbert von Karajan
Label: EMI (LC 0542)
CDS 7 49350 2
<CD 1, Track 8.9.> Gesamt-Zeit: 6:52
Archiv-Nummer: ____
Technik: Musik ausblenden bei <CD 1, Track 9.> 3:10

Verlassen wir nun das sittenlose Mittelalter; verlassen wir auch das sündige Paris der Jahrhundertwende, wo solche Stoffe wie die Geschichte von Pelléas und Mélisande oder Tristan und Isolde sich großer Beliebtheit erfreuten. wenden wir uns gen Moskau, wo seit 1929 der ehemalige Theologie-Student Jossif Wissarionowitsch Stalin für Anstand und Ordnung sorgte.

Und sittenstreng muß Stalin gewesen sein, denn als er im Januar 1936 zum ersten Mal Schostakowitschs Oper Die Lady Macbeth von Mzensk sah, war er empört angesichts der Verderbtheit, die er auf der Bühne geboten bekam: Da verbringt die russische Ehefrau Katerina Ismailowa aus Langeweile die Nächte mit dem (zwar ausgesprochen potenten, aber auch skrupellosen) Hausknecht Sergej; sie vergiftet den Schwiegervater, erwürgt den eigenen Ehemann und bringt später auch Sergejs neue Geliebte Sonjetka um. Das alles stellt Schostakowitsch in einer Art und Weise dar, daß man eher Mitleid als Abscheu für Katerina Ismailowa empfindet. Nein! ein solches Machwerk aus Pornographie und Dekadenz, dieses Manifest einer durchweg nihilistischen und pessimistischen Weltanschauung war in den Augen Stalins nicht dazu angetan, das sittliche Empfinden im real existierenden Sozialismus zu heben.

So erschien denn wenige Tage später in der Prawda ein Pamphlet, wo man unter anderem Folgendes lesen konnte:

Krachen, Knirschen und Gewinsel – der Lärm der Musik soll Furcht hervorrufen, aber das Ergebnis ist grob, primitiv und ordinär. Die Musik schnattert, saust, keucht, erstickt – mit dem Ziel, die Liebesszenen möglichst natürlich auszudrücken. Doch die Erotik ist in dieser Oper mit dem Vulgären beschmiert. Im Mittelpunkt des Geschehens steht das Doppelbett des Kaufmanns, und auf diesem Bett werden alle Probleme gelöst. Die Lady Macbeth hat Erfolg beim bürgerlichen Publikum im westlichen Ausland. Aber wohl nur deshalb, weil die Oper mit ihrer morbiden Musik den pervertierten Geschmack des bürgerlichen Publikums reizt.

Wenn dem wirklich so sein sollte, bildet das deutsche Publikum trotz Wagner und Tristan eine löbliche Ausnahme. Denn Ähnliches wie in der Prawda war 1959 anläßlich der deutschen Erstaufführung der Lady Macbeth von Mzensk auch in der Tageszeitung Die Welt zu lesen. Der Komponist und Musikkritiker Edmund Nick schrieb damals:

Der Verismus, mit dem eine durch einen Bettvorhang nur halb verhüllte Notzuchtszene musikalisch illustriert wird, gehört zum Degoutantesten, wofür Musik je in Anspruch genommen wurde.

Nun gut denn! – Hören Sie jetzt diese angeblich so degoutante und perverse Szene mit Galina Wischnewskaja und Nicolai Gedda. Das London Philharmonic Orchestra wird geleitet von Mstislaw Rostropowitsch.

Musik-Nr.: 04 – Alternative 1
Komponist: Dimitri Schostakowitsch
Werk-Titel: Lady Macbeth von Mzensk
Auswahl: 1. Akt, 3. Bild (Schluß)
ab: "Alles paart sich" (K1.-A. S. 75 T. 138)
<Track __.> 14:20
Interpreten: London Philharmonic Orchestra
Ltg.: Mstislav Rostropowitsch
Label: EMI (LC 0542)
1C 165-03 374/76
<Track __.> Gesamt-Zeit: 14:20
Archiv-Nummer: ____
 
Musik-Nr.: 04 – Alternative 2
Komponist: Dimitri Schostakowitsch
Werk-Titel: Lady Macbeth von Mzensk
Auswahl: 1. Akt, 3. Bild (Schluß)
ab: "Wer klopft da?" (K1.-A. S. 80, T 157)
<Track __.> 7:45
Interpreten: London Philharmonic Orchestra
Ltg.: Mstislav Rostropowitsch
Label: EMI (LC 0542)
1C 165-03 374/76
<Track __.> Gesamt-Zeit: 7:45
Archiv-Nummer: ____

Tun wir nicht so, als ob Ehebruch eine Erfindung des 19. oder 20. Jahrhunderts wäre. Schon die Israeliten hatten anscheinend Schwierigkeiten ... . Denn sonst wäre das 6. Gebot – "Du sollst nicht ehebrechen!" – überflüssig gewesen, zumal dieses Gebot im darauf folgenden Absatz noch einmal konkreter gefaßt ist: "Du sollst nicht begehren Deines Nächsten Weib!"

Das Mittelalter nahm es dann mit solchen Geboten weniger genau, wie wir gehört haben. Und im 18. Jahrhundert muß der Ehebruch regelrecht zum guten Ton gehört haben, wenn man den Romanen und Erzählungen aus jener zeit Glauben schenken darf. Man sollte allerdings nicht alles für bare Münze nehmen, womit sich die damaligen Liebhaber vom Dienst, die Herren Don Giovanni und Casanova, gebrüstet haben, denn bei näherer Überprüfung stellt sich so manche Eroberung und so manches Schäferstündchen als schamlose Übertreibung heraus.

Ähnlich verhält es sich auch mit dem vermeintlichen Vorrecht des Landesherrn, mit der Braut eines jeden Untertans die erste Nacht verbringen zu dürfen. Lange Zeit galt dieses sogenannte "Herrenrecht" (oder auch "ius primae noctis" genannt) als Inbegriff mittelalterlicher Willkürherrschaft; und den französischen Rationalisten des 18. Jahrhunderts bot diese barbarische Unsitte eine willkommene Handhabe, gegen den verhaßten Feudalismus des ancien régime zu polemisieren. Bis dann die Historiker der Sache einmal auf den Grund gingen. Und siehe da: Nirgends fanden sie ein solches Recht schriftlich fixiert; das einzige Dokument (von 1346) entpuppte sich als Fälschung, und es gab auch sonst keinerlei Hinweise, daß irgendein Landesherr in Deutschland, Frankreich oder Spanien dieses Recht für sich gefordert hätte.

Wenn das damals Augustin Caron de Beaumarchais gewußt hätte: Er hätte sich einen anderen Stoff suchen müssen für seine unterhaltsame Gesellschaftkritik. Die Handlung der Komödie Le mariage de Figaro jedenfalls wäre hinfällig geworden; Lorenzo da Ponte hätte keine Textvorlage für sein Libretto gehabt, und Mozart hätte nie seinen Figaro komponiert – nicht auszudenken dieser Verlust für die Musikgeschichte. Ein Glück also, daß Vorurteile und Gerüchte sich manchmal so lange halten!

Auch wenn das vermeintliche Feudalrecht der ersten Nacht wissenschaftlich nicht haltbar ist, – hören Sie nun die taktlose Aufforderung des Grafen Almaviva zum nächtlichen Stell-dich-ein und Susannas Ausflüchte. Es singen Ruggero Raimondi und Barbara Hendricks. Neville Marriner dirigiert die Academy of St. Martinin-the-Fields.

Musik-Nr.: 05
Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart
Werk-Titel: Le nozze di Figaro
Auswahl: Rezitativ und Duettino Nr. 17 (ab Part. S. 249, T. 12)
"E Susanna? – Crudel, perchè finora"
<CD 2, Track 7.8-1.> __:__
Interpreten: Ruggero Raimondi (Almaviva)
Barbara Hendricks (Susanna)
Academy of St. Martin-in-the-Fields
Ltg. Neville Marriner
Label: Dec (LC 0703)
416 370-2
<CD 2, Track 7.8-1.> Gesamt-Zeit: __:__
Archiv-Nummer: ____
Technik: Musik einblenden bei <CD 2, Track 7.> 1:17
Musik ausblenden bei <CD 2, Track 8-1.> 2:25

Soll man nun darüber lachen oder weinen? – Das einzige Mal, wo nicht die Frau den Mann verführt, sondern der Mann die treibende Kraft ist und zum Ehebruch auffordert; und schon hat sich alle Welt gegen ihn verschworen, so daß er schließlich der Blamierte ist. Sollten Mozart und sein Librettist da Ponte nicht nur das Ende der Feudalherrschaft, sondern auch das Ende des Patriarchats vor Augen gehabt haben?

Jedenfalls: Bislang haben die Fehltritte – zumindest auf der Opernbühne keinem gut getan. Entweder endeten sie tödlich, oder – wie im Falle von Almaviva – mit einer Blamage. Nur eine Ausnahme gibt es, wo der Ehebruch (wenigstens für das Liebespaar) in ein Happy End mündet, und diese Oper stammt ausgerechnet von einem Musiker in kirchlichen Diensten: von Claudio Monteverdi, seines Zeichens Kapellmeister an San Marco in Venedig.

Die Krönung der Poppea ist ein Triumph der Leidenschaft über Tugend und Gerechtigkeit. Weil die kaiserliche Maitresse Poppea es so wünscht, muß der Philosoph Seneca Selbstmord verüben, und die rechtmäßige Kaiserin Ottavia wird des Landes verwiesen. Schließlich steht der Verbindung zwischen Nero und seiner Geliebten nichts mehr im Wege. Die barocke Oper endet nicht (wie sonst üblich) mit einer grandiosen Herrscher-Apotheose, sondern mit einem Rückzug ins Private, mit einem schlichten Liebesduett, hier gesungen von Helga Müller-Molinari und René Jacobs.

Musik-Nr.: 06
Komponist: Claudio Monteverdi
Werk-Titel: L'incoronazione di Poppea
Auswahl: Final-Duett
"Pur ti miro, pur ti godi"
<Track 8.> 3:15
Interpreten: Helga Müller-Molinari (Poppea)
René Jacobs (Nerone)
Konrad Junghänel (Theorbe)
Label: HMC (LC 7045)
90 1129
<Track 8.> Gesamt-Zeit: 3:15
Archiv-Nummer: ____